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„Dresscode!“ von Isabelle Lehn:  Die literarische Intervention „Beredsamkeit der Dinge“ startet zur Museumsnacht  

Mittwoch, 19. November 2025

Die „Beredsamkeit der Dinge“ geht in die vierte Runde! Kann man einen Mumiensarg, Conrat Meits „Adam und Eva“ oder einen Tanzspiegel aus Wyoming aus dem Blickwinkel der Mode lesen? Ja, man kann! Die Autorin Isabelle Lehn genau dies getan und acht Exponaten im Herzoglichen Museum Gotha und Schloss Friedenstein einen literarischen Objekttext an die Seite gestellt. Dabei ist witzige und kluge Kurzprosa in 600 Zeichen entstanden: „Dresscode!“.

Pünktlich zu Museumsnacht am Samstag, 22. November, werden die Texte im Herzoglichen Museum zu lesen und hören sein, mit einem Bonusobjekt im Schloss Friedenstein. Die „Beredsamkeit der Dinge“ wird um 20 Uhr in der Skulpturenhalle des Herzoglichen Museums in Anwesenheit der Autorin eröffnet. Im Rahmen eines lockeren Gesprächs liest sie auch aus ihrem aktuellen Roman „Die Spielerin“ (S. Fischer 2024). Die literarische Intervention – inklusive Liebhaberbüchlein und gemütlicher Sitzgelegenheit vor dem jeweiligen Objekt – ist bis zum 26. April 2026 zu erleben.

Bilder

Isabelle Lehn, geboren 1979 in Bonn, lebt heute in Leipzig und schreibt erzählende und essayistische Prosa. 2024 erschien im S. Fischer-Verlag ihr Roman „Die Spielerin“.
Foto: Jasmin Zwick
Auszug aus „Dresscode“: der literarische Objekttext von Isabelle Lehn zu den Buchsbaum-Figuren „Adam und Eva“ von Conrat Meit
Friedenstein Stiftung Gotha / Isabelle Lehn
Conrat Meit, Adam und Eva, Buchsbaum, um 1510
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Thomas Fuchs
Auszug aus „Dresscode“: der literarische Objekttext von Isabelle Lehn zu einem Perlenschurz aus Guyana
Friedenstein Stiftung Gotha / Isabelle Lehn
Perlenschurz, Perle/Pflanzenfaser, Guyana, vor 1858
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Julius Fröbus GmbH
Die Beredsamkeit der Dinge 2024: Der Autor Yannic Han Biao Federer mit Pressesprecherin Susanne Finne-Hörr im Gespräch
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Philipp Hort

Kontakt

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