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„Flower Power“ – Fächer mit floralen Motiven aus drei Jahrhunderten 

Mittwoch, 23. September 2026

Rosen, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht & Co. – die neue Kabinettausstellung im Herzoglichen Museum widmet sich der Vielfalt der floralen Motive auf Fächern verschiedenster Materialien, Formen und Herkunft vom 18. zum 20. Jahrhundert. Die Präsentation im Fächerkabinett ist ab heute, 23. September, zu sehen.

Blumen sind seit jeher Symbolträger und bringen Gefühle, Wünsche oder Botschaften zum Ausdruck. Sie stehen unter anderem für Liebe, Andenken und Unschuld. Die „Blumensprache“ erlebte vor allem im 18. und 19. Jahrhundert eine Blütezeit. Ein kleiner englischer Pappfächer in der neuen Sonderausstellung erinnert daran.

Führung durch die Ausstellung
Am Sonntag, 27. September, führt die Kuratorin der Ausstellung Dr. Elisa Schmidt-Winkler durch das Fächerkabinett. Beginn ist um 14 Uhr, um vorherige Anmeldung unter service@friedenstein-stiftung.de oder Tel. 03621-8234-200 wird gebeten.


Bilder

Erstmals ausgestellt: Das luftig-blumige Sommerkleid mit Haute Couture-Stickerei des Münchener Mode-Ateliers Hilde Polz – eine Schenkung der Fächersammlerin Ute Michaels – und der seidene Faltfächer mit Perlmuttgestell „Teerosen aus Hamburg“ aus der Dauerleihgabe Stiftung Ute Michaels, München
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Mariana Musii
„Flower Power“ im Fächerkabinett des Herzoglichen Museums
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Mariana Musii
Ein Blick in die Ausstellung: französische Falt- und Stabfächer aus Perlmutt, Seide und spitzenartig gestanztem Papier mit reizvollen Blumenmotiven und der kleine englische Pappfächer „The Language of Flowers“ aus der Dauerleihgabe Stiftung Ute Michaels, München
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Elisa Schmidt-Winkler
Blütenranken auf glänzendem Goldgrund – der seltene Radfächer mit Brokatpapier und Strohmarketerie entstand Ende des 18. Jahrhunderts und stammt aus der Sammlung Herzog Augusts von Sachsen-Gotha-Altenburg (1772–1822)
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Mariana Musii
Ein Blick in die Ausstellung: Von Schwarz- und Goldlack, Elfenbein, Pailletten bis Brokatpapier – asiatische und europäische Fächer aus der herzoglichen Sammlung und Dauerleihgabe Stiftung Ute Michaels, München
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Elisa Schmidt-Winkler
Ein Spitzenstück: Der große, prunkvolle Fächer aus der Dauerleihgabe Stiftung Ute Michaels, München, besitzt ein hochfeines Spitzenblatt mit Blumen- und Rankenmotiv. Das Gestell aus Schildpatt ist mit Metallfolienauflagen und Diamanten verziert. Es wurde von Peter Carl Fabergé (1846–1920) und Michail Jewlampjewitsch Perchin (1860–1903) geschaffen.
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Mariana Musii
Große und kleine Prunkstücke: ein chinesischer Federfächer mit Elfenbeinschnitzerei und ein prächtiger Spitzenfächer mit Fabergé-Gestell, darunter ein kleiner elfenbeinerner Überraschungsfächer, zwei seltene Billotey-Stabfächer sowie Fächer-Etuis mit Blumendekor Dauerleihgabe Stiftung Ute Michaels München
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Elisa Schmidt-Winkler
Ein Blumenstillleben des Erfurter Malers Jakob Samuel Beck (1715–1778) aus der Gothaer Gemäldesammlung trifft auf filigrane Fächer mit Blütenmotiv: den französischen Faltfächer „Bakelit-Spalier“, um 1920, und den chinesischen, aus zarten Metalldrähten bestehenden Briséfächer „Silberfiligran“, 19. Jh., Dauerleihgabe Stiftung Ute Michaels, München
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Mariana Musii
„The Language of Flowers“ Briséfächer, England, um 1920; Pappe, bedruckt, Messingniete als Dorn Dauerleihgabe Stiftung Ute Michaels, München
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Lutz Ebhardt
„Päonie, Pflaume und Magnolie“ Faltfächer, China, um 1800; Blatt: Seide, Papier, Gouache; Gestell: Bambus, z. T. gesengt, Ebenholz, Dorn aus Rindersehne mit Perlmuttaugen Friedenstein Stiftung Gotha, Sammlung Herzog Augusts von Sachsen-Gotha-Altenburg (1772–1822)
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Lutz Ebhardt

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