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Gesellenbrief anno 1785: ein Jagdpatent bereichert die Friedensteinsche Sammlung

Dienstag, 17. März 2026

Die Sammlung der Friedenstein Stiftung ist um ein Blatt reicher. Dank des Freundeskreises Kunstsammlungen Schloss Friedenstein e.V. hat ein Jagdpatent von 1785 seinen Weg auf den Friedenstein gefunden.

Es handelt sich um einen prunkvoll verzierten Gesellenbrief, der auf den ersten Blick wie ein feiner Kupferstich wirkt. Auch im Kunsthandel galt das Patent als „Stich auf Pergament“ – als ein Druck von mehreren also. Doch tatsächlich handelt es sich um eine einzigartige, einen Stich nachahmende Federzeichnung – wie auch bildgebende Untersuchungen im Rahmen des Projekts „Gotha transdigital“ zeigen.

Die Urkunde und die Dokumentation der Untersuchung ist ab sofort in der Kirchgalerie im Nordflügel (1. OG) von Schloss Friedenstein Gotha zu sehen und wird noch bis zum 31. Mai 2026 ausgestellt.

Bilder

Gesellenbrief anno 1785: Das reich ornamentierte Jagdpatent für Johann Jacob Kühn
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Sebastian Patz
Das Jagdpatent unter dem Mikroskop
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Mariana Musii
80-fache Vergrößerung des Jagdpatents: Gut zu sehen, sind hier die breiteren und farblich intensiveren Linien, wo diese sich kreuzen – typisch für eine Federzeichnung.
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Rebekka Hartmann
Die Kustodin des Kupferstichkabinetts Ulrike Eydinger begutachtet gemeinsam mit der Papierrestauratorin Rebekka Hartmann das Jagdpatent.
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Mariana Musii
Die Papierrestauratorin Rebekka Hartmann untersucht die Rückseite des Pergaments.
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Mariana Musii
Detail des Jagdpatents
Friedenstein Stiftung Gotha; Foto: Mariana Musii

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