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Wie wird man klein? Neue Studie enthüllt unterschiedliche Wachstumsstrategien bei Dimetrodon

Dienstag, 16. Juni 2026

Forschende des BROMACKER-Projekts zeigen: Die kleinsten bekannten Dimetrodon-Arten aus Deutschland und Nordamerika entwickelten ihre geringe Körpergröße auf völlig unterschiedliche Weise. Die Ergebnisse werden heute in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht.

Der ikonische Segelrückenräuber Dimetrodon gilt als eines der bekanntesten Tiere des frühen Perms – lange bevor Dinosaurier die Erde dominierten. Die meisten bekannten Arten dieses frühen Verwandten der Säugetiere erreichten Körperlängen von über drei Metern und ein Gewicht von bis zu 250 Kilogramm. Doch einige Vertreter blieben überraschend klein. Eine neue Studie eines internationalen Forschungsteams unter Leitung von Dr. Aurore Canoville von der Friedenstein Stiftung Gotha und dem Museum für Naturkunde Berlin zeigt nun, dass diese geringe Körpergröße durch unterschiedliche evolutionäre Strategien entstand.

Bilder

Histologie des Humerus (Oberarmknochen) eines erwachsenen Dimetrodon teutonis aus der Fundstätte Bromacker (links) und eines erwachsenen Dimetrodon natalis aus den USA (rechts). Beide Maßstäbe entsprechen 2 cm.
Foto: Aurore Canoville; Dimetrodon teutonis-Illustration von Frederik Spindler, PALAEONAVIX.
Erstautorin Dr. Aurore Canoville analysiert die mikroskopische Struktur fossiler Knochen.
BROMACKER-Projekt
Erstautorin Dr. Aurore Canoville bei einer Grabung am Bromacker.
BROMACKER-Projekt; Foto: Sophie König
Erstautorin Dr. Aurore Canoville betrachtet einen Dünnschliff auf einem Objektträger.
BROMACKER-Projekt; Foto: Lydéric Portailler
Erstautorin Dr. Aurore Canoville analysiert die mikroskopische Struktur fossiler Knochen.
BROMACKER-Projekt; Foto: Lydéric Portailler

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